Hinweise - alles beachtet?
Die Partner der Kunkel Agentur für Druck + Kommunikation arbeiten auf Macintosh- und Windows-Basis.- Die dabei am häufigsten verwendeten Programme sind Photoshop, Quark Xpress, Illustrator, CorelDRAW,
- PageMaker, Word und Excel.
Ihre Druck-Datei sollte folgende Kriterien erfüllen:- - Originalgröße
- - mindestens 250 dpi (bei geringerer Auflösung fällt das Druckergebnis entsprechend schlechter aus)
- - Farbformat CMYK, bei RGB wie z. B. in Word und Excel können unerwünschte Farbveränderungen auftreten
- - Schriften müssen in Pfade, Kurven bzw. Vektoren umgewandelt sein
- - Schriften, die in Word, Excel, QuarkXpress und Page Maker verwendet werden, bitte an Ihre Datei anhängen
- - Ein Ausdruck Ihrer Datenlieferung sollte beigefügt sein
Wenn Sie uns Daten liefern wollen, achten Sie bitte darauf, dass diese von den oben genannten Programmen- unterstützt bzw. importiert werden können. Die oben genannten Programme unterstützen unter anderem
- folgende Dateitypen:Photoshop: *.psd, *.tif, *.bmp, *.pcx, *.gif, *.jpg, *.eps, *.ai
- Quark Xpress: *.qxd und Bilddateien wie *.tif und *.eps
- Illustrator: *.eps, *.ai
- CorelDraw: *cdr., *.eps, *.ai, *.wmf
Bei vollfarbigen Drucksachen (4-farbig nach Euroskala) ist der einfachste Weg der Datenaufbereitung: - Dateiexport als jpg, Größe1:1, 300 dpi, ohne Komprimierung, Farbformat CMYK.
- Selbstverständlich unterstützen die Importfilter der einzelnen Programme auch weitere Dateitypen.
- Bitte fragen Sie ggf. bei uns an, bevor Sie uns Ihre Daten liefern. Falls Sie Texte im Word oder anderen
- Textverarbeitungs-Programmen vorbereiten, achten Sie bitte unbedingt darauf, diese als unformatierte
- Fließtexte ohne Tabulatoren, harte Trennstriche usw. anzulegen.
- Gerne stellen wir Ihnen Destiller - Daten vor der Speicherung Ihrer Druckdaten zur Verfügung. So vermeiden
- wir unterschiedliche Handhabungen der Daten und können schneller produzieren.
- Ihr Grafiker oder Datenerzeuger kann sich gerne im Vorfeld mit uns in Verbindung setzen.
Die Qualität des Druckes hängt maßgeblich von der Qualität der Daten ab, im Zweifelsfall kontaktieren Sie uns - bitte telefonisch: 06201-2 563 60.
Bei gelieferten Daten werden eventuell erforderliche Anpassungen nach Aufwand berechnet.
Sollten Sie Probleme bei der Erstellung Ihrer Daten haben, so können Sie uns gerne mit der graphischen- Gestaltung beauftragen.
Die folgenden Dateiformate sind für den Druck von Abbildungen völlig ungeeignet: - PPT (Microsoft PowerPoint), XLS (Microsoft Excel), DOC (Microsoft Word) o. ä.
- Haben Sie nur Bilddateien vorliegen, sind wir gerne bereit, diese für Sie in eine Vektorgrafik umzuwandeln.
- Bei weitergehenden Fragen zu Vektor- oder Pixelgrafiken wenden Sie sich bitte an Ihren Grafiker oder den
- Ersteller Ihrer Dateien.
Welche Farbformate sind gebräuchlich?
RGB ist ein Lichtfarbenformat. Ein Großteil des sichtbaren Spektrums kann durch Mischen von rot, grün und blau - gefärbtem Licht (RGB) in verschiedenen Anteilen und Intensitäten dargestellt werden. Wenn sich diese drei
- Primärfarben überlagern, ergeben sich daraus die Sekundärfarben Cyan, Magenta und Gelb.
- RGB-Farben werden als additive Farben bezeichnet, da beim Mischen von R, G und B Weiß entsteht, d. h. das
- Licht wird vollständig vom Augenhintergrund reflektiert. Additive Farben werden bei Computermonitoren, beim
- Fernsehen und bei der Beleuchtung eingesetzt. Ihr Bildschirm erzeugt Farbe durch Ausstrahlen von Licht durch
- rote, grüne und blaue Phosphorteilchen. Dabei werden die Farbteilchen auf den Bildschirmen nach den 3 Farben
- Rot, Grün und Blau angesteuert. Wenn also RGB-Daten für den Druck aufbereitet werden sollen, müssen sie
- erst in ein entsprechendes Farbformat umgewandelt werden.
CMYK ist ein Farbformat für den Offsetdruck. Während beim RGB-Modell eine Lichtquelle zum Reproduzieren - von Farben erforderlich ist, basiert das CMYK-Modell auf der Lichtabsorptionsfähigkeit der Druckfarbe auf dem
- bedruckten Papier. Wenn weißes Licht auf lichtdurchlässige Druckfarben trifft,
- wird ein Teil des Farbspektrums absorbiert. Nicht absorbierte Farben werden vom Augenhintergrund reflektiert.
- Durch eine Kombination von Pigmenten aus reinem Cyan (C), Magenta (M) und Gelb (Y) entsteht Schwarz,
- da alle Farben absorbiert bzw. subtrahiert werden. Diese Farben werden daher subtraktive Farben genannt.
- Schwarze Druckfarbe (K) wirdhinzugefügt, um eine höhere Schattendichte zu erzielen. Der Buchstabe K steht
- für das englische Wort "BlacK" (Schwarz). Der Buchstabe "B" wurde deshalb nicht verwendet, weil er leicht mit
- "Blue" ("Blau") verwechselt werden kann. Die Mischung dieser
- Druckfarben zur Farbwiedergabe wird als Vierfarbendruck bezeichnet.
HKS ist eine der gebräuchlichsten Farbpaletten im Offsetdruck, um mit Schmuckfarben z. B. Firmen-Hausfarben - darzustellen. HKS umfasst ca. 100 Farben. Da aber viele Grafik-Programme nicht über die HKS-Farb-Palette
- verfügen, kann man z. B. softwareseitig auch die PANTONE-Farbpalette verwenden. Wichtig ist dabei, dass für
- jede Schmuckfarbe auch nur eine HKS- oder PANTONE-Farbe festgelegt wird. Viele Außenstehende legen
- beispielsweise ein Hellrot und ein Dunkelrot in zwei verschiedenen Farben an, obwohl beide Rottöne mit
- derselben HKS-Farbe gedruckt und die Helligkeit lediglich durch ein Aufrastern erzeugt werden könnte.Im
- Offsetdruck unterscheidet man außerdem noch nach den zu bedruckenden Papieren. So ist beispielsweise
- HKS-N für Normalpapier, HKS-K für Kunstdruckpapiere und HKS-Z für Zeitungspapiere zu verwenden.
PANTONE umfasst weit über 1100 Farben für den Offsetdruck. Auch hier wird nach den Untergründen - unterschieden. So istPANTONE coated für gestrichene und PANTONE uncoated für ungestrichene Papiere zu
- verwenden.
RAL ist ein weit verbreitetes Farbsystem für Lacke und Folien. Es wird beispielsweise im Siebdruck, - Tampondruck oder bei Klebefolien eingesetzt.
Farbräume: Jeder Untergrund lässt die gleiche Farbe anders erscheinen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass - auf relativ "unsauberen" Zeitungspapieren nie die Farbbrillanz erreicht werden kann wie auf chemisch
- aufbereiteten Bilderdruck- oder Kunstdruckpapieren. Dies ist die Ursache für sogenannte Farbräume. Ein
- Farbraum definiert den Umfang der darstellbaren Farbenauf einem bestimmten Medium. Ein Beispiel: Sie sehen
- auf Ihrem Monitor strahlend helle Farben, leuchtende Grüntöne, grelles Pink und kräftiges Blau. Jetzt stellen
- Sie sich bitte die selben grellen Farben, die auf dem Monitor noch darstellbar waren, in Ihrer Tageszeitung vor.
- Undenkbar! Der Farbraum reicht nicht aus...
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